Ein Wiesel, ein kleiner Mops und der Abendhimmel über der Uckermark, in dem sich sechzehn Windräder drehen. Du suchst aus, welche Farbe die beiden tragen und wie sie dastehen.
Die Haustier-Disco hat eine Wand, auf der 208 Tiere tanzen, und dahinter nichts als Weiß. Das ist für ein Nachbau-Projekt in Ordnung, aber ein Tier braucht einen Ort. Dieses Mal ist es ein echter: die Uckermark, aufgenommen im November 2025 an einem Morgen, an dem der Himmel zwischen Rosa und Lila stand und hinter dem Schilf die Windräder liefen.
Davor stehen zwei Tiere, jeweils sechs Mal, hinten klein und vorn groß. Das Wiesel ist die Hauptfigur. Der Mops ist dabei, weil er in der Haustier-Disco schon der beste Tänzer war. Wer die beiden lieber bei Nacht sehen will, mit Vollmond, Nebel und ungebetenen Gästen vor dem Haus: Das ist die Uckermark Apokalypse.
Lautstärke vorher prüfen. Der Beat ist ruhiger als in der Disco.
Such dir deine zwei aus
Solange du nichts wählst, stehen alle durcheinander. Der Link merkt sich deine Wahl, du kannst ihn also genau so verschicken.
Der Hintergrund ist mein Foto vom 12. November 2025, auf 320 mal 180 Bildpunkte heruntergerechnet und auf 48 Farben gebracht. Die echten Windräder habe ich vorher herausgenommen, und das war der Teil, der Arbeit gemacht hat.
Der Himmel auf dem Foto besteht aus fast waagerechten Wolkenstreifen. Deshalb reicht es, für jede Bildzeile den mittleren Farbwert zu nehmen: Die dünnen Türme und Flügel stehen in jeder Zeile nur an wenigen Stellen und fallen dabei von selbst heraus, die Streifen bleiben. Unter der Baumlinie habe ich das Foto stehen lassen und nur die Turmreste herausgerechnet.
Die sechzehn Windräder, die jetzt dort stehen, sind eigene. Sie stehen an den Stellen der echten, in der Größe der echten und drehen sich jedes mit einer eigenen Geschwindigkeit, damit es nicht nach einem Windpark aus dem Katalog aussieht. Wer im System "Bewegung reduzieren" eingestellt hat, sieht sie stillstehen.
Das Wiesel
Ein Wiesel hat keinen Umriss, an dem man es erkennt. Es ist ein Schlauch mit vier kurzen Beinen. Die Hunde in der Haustier-Disco sind aus Ellipsen und Kästchen gebaut, bei einem Wiesel wird daraus ein Dackel ohne Ohren. Deshalb ist es als Linie mit wechselnder Dicke gezeichnet: ein Rückgrat aus ein paar Punkten, die der Reihe nach verbunden werden, dick in der Brust, dünn am Hals und am Schwanz.
Rand, Rücken, Bauch und Pfoten ergeben sich danach aus der Form. Der Rand ist der Saum um die Fläche, der Rücken die obersten zwei Zeilen, der Bauch die untersten. Eine neue Position ist damit nur eine neue Liste von Punkten, und alle fünf Farben passen sofort darauf.
Die fünf Positionen: Männchen, aufgerichtet wie auf dem Foto, das ich als Vorlage hatte. Flitzen, lang gestreckt, im Wechsel mit zusammengezogenem Rücken. Wieseltanz, ein Satz im Bogen. Frettchen machen so etwas, wenn sie aufgedreht sind, und die Engländer nennen es "weasel war dance". Buckel, der Rücken geht hoch und wieder runter. Und Liegen, flach auf dem Bauch, der Kopf auf den Vorderpfoten.
Bei den Farben habe ich mich an Vorbildern gehalten. Creme ist das Fell auf dem Foto: cremeweißer Körper, rostbrauner Rücken, dunkelbraune Pfoten. Braun ist das Sommerfell von Hermelin und Mauswiesel mit hellem Bauch. Hermelin ist das weiße Winterfell mit der schwarzen Schwanzspitze, an der man das Tier erkennt. Iltis ist dunkel und trägt die helle Maske im Gesicht. Und Pink gibt es nicht, das ist die Disco.
Der Mops
Der Mops stammt aus dem Zeichner der Haustier-Disco, Kopf, Maske, Ringelrute und Falte auf der Stirn sind dieselben. Neu sind vier Haltungen: Sitzen, Männchen mit wedelnden Vorderpfoten, die Verbeugung und Liegen. Die Verbeugung ist das, was Hunde tun, wenn sie zum Spielen auffordern: vorn tief, hinten hoch, die Rute oben. Die fünfte Haltung, Stehen, ist der Mops aus der Disco, unverändert.
Auch die Farben kennst du von dort, nur ausgesucht für diese Landschaft: Beige, Schwarz, Silber und Apricot gibt es bei Möpsen wirklich, Neongrün nicht.
Der Beat
Wie bei den anderen Seiten liegt keine Tondatei auf dem Server, der Ton entsteht beim Drücken im Browser. Diesmal sind es vier Takte auf 112 Schlägen in d-Moll, eine Spur ruhiger als in der Disco, dazu eine Bassdrum, Klatschen, Hi-Hats, ein Bass und eine Melodie aus Rechteckwellen. Neu ist eine Spur Wind: gefiltertes Rauschen, das alle zwei Takte an- und wieder abschwillt.
Die Melodie ist erfunden und zitiert kein Stück. Alles wird als ein fertiger Puffer berechnet und in Dauerschleife gespielt, damit nichts mit der Zeit verrutscht.
Was das mit früher zu tun hat
Auf den Seiten von damals lag unter jedem Hamster Dance und jedem GeoCities-Auftritt ein Hintergrundbild, meist eine kleine Kachel, die sich endlos wiederholte. Dass ein Bild einen Ort zeigt, an dem etwas passiert, kam kaum vor. Diese Seite macht daraus genau das: ein Ort, zwei Tiere, und es bewegt sich überall etwas. Wie dieselbe Gegend bei Nacht aussieht, steht in der Uckermark Apokalypse.